Latexmatratzen – Die Unterschätzten

Latexmatratzen fristen seit einigen Jahren eher ein Nischendasein. Bezüglich ihrer Qualität müssen sie den Vergleich mit anderen Modellen aber keinesfalls scheuen. Sie bieten nicht nur sehr gute hygienische Eigenschaften, sondern auch einen hohen Schlafkomfort.

Den Vorgang zur Herstellung einer Latexmatratze nennt man Vulkanisation. Zunächst wird hierzu Latex aus Erdöl gewonnen, anschließend mit Kautschuk gemischt und stark erhitzt. Die dabei verwendeten Heizstäbe erzeugen in der Matratzenoberfläche die charakteristischen Einwölbungen.

Bezüge aus Latex und Naturlatex

Um ein vollständiges Naturprodukt zu erhalten, benutzen einige Hersteller reines Kautschuk. So kommen bei der Herstellung keinerlei synthetischen Stoffe zum Einsatz – diese Modelle werden dementsprechend Naturlatexmatratzen genannt.

Der Bezug von Natur- und Latexmatratzen besteht häufig aus Tencel – ein Material hergestellt aus der Zellulose des Rohstoffes Holz. Es sorgt für eine optimale Feuchtigkeitsabsorption und ein angenehm weiches Liegegefühl in der Nacht.

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Unser Expertentipp:

Latexmatratzen haben sehr gute hygienische Eigenschaften und eigenen sich daher als Schlafunterlage für Allergiker. Dank der engen Poren finden Milben hier quasi keinen geeigneten Lebensraum.

 

PRO – Vorteile von Latexmatratzen

  • Ergonomische Liegeposition dank optimaler Anpassungsfähigkeit des Materials an den schlafenden Körper
  • Nach Veränderung der Liegeposition oder nach dem Aufstehen stellt sich die Oberfläche schnell in ihre ursprüngliche Form zurück
  • Druckentlastung für Knochen und Gelenke sowie Schonung der Durchblutung
  • Deutlich bessere Haltbarkeit im Vergleich zu anderen Modellen dank robustem Material: Kaum Abnutzungserscheinungen durch äußere Einflüsse wie Temperatur oder Feuchtigkeit erkennbar
  • Allergikerfreundlich
  • Kinderleichte Reinigung durch einfaches Abwischen – Spezialreiniger verwenden!
  • Für verstellbare Lattenroste bestens geeignet
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CONTRA – Nachteile von Latexmatratzen

  • Schweres Material (ca. 25 kg pro Latexmatratze) – Drehen und Wenden ist aufwendiger
  • Hohe Flexibilität des Materials: Liegegefühl ist unruhiger als bei anderen Matratzen
  • Teilweise höhere Anschaffungspreise und geringere Modellauswahl als bei anderen Matratzenarten
  • Regelmäßiges Wenden für optimale Hygiene notwendig
  • Ungeeignet für Latexallergiker: Ein schützender Matratzenbezug kann Abhilfe schaffen
  • Latexmatratzen / Naturlatexmatratzen eher ungeeignet für große und schwere Menschen, da diese zu tief einsinken
  • In großen Sondergrößen i.d.R. nicht in einem Stück produzierbar
  • Kostenintensiv
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