Die Punktelastizität / Stützelastizität – Liegekomfort und gesunder Schlaf

Die Elastizität ist eine physikalische Eigenschaft, die angibt, wie stark eine Matratze auf Druck reagiert. Je elastischer ein Kern ist, desto stärker reagiert die Matratze. Dabei sollte jede Matratze eine Punktelastizität aufweisen, d.h. auf unterschiedlichen Druck des Körpers reagieren. So sinken bei guten Matratzen nur die Hüfte und die Schulter ein, während die Taille gestützt wird.

Kaltschaummatratzen und Latexmatratzen weisen die beste Punktelastizität auf, da sie durch die Bauweise ihres Matratzenkerns und vor allem durch das im Kern verwendete Material optimal auf Druck reagieren. Aber auch Viscoschaummatratzen weisen eine bemerkenswerte Punktelastizität auf, weil das viscoelastische Material speziell bei Matratzen für Druckentlastung sorgt und sich daher präzise an Druckstellen anpasst. Federkernmatratzen und Taschenfederkernmatratzen sind hier im Nachteil, weil die Matratze nur in der Flächengröße der einzelnen Federn nachgibt. Dadurch, dass die Taschenfedern kleiner sind als normale Federn, weisen diese eine etwas höhere Punktelastizität auf. Bei Matratzen mit 1000 Federn, also z.B. 7-Zonen-1000-Taschenfederkern-Matratzen, sind die einzelnen Federn so klein, dass die Anpassung zum Körper sehr gut ist.

So prüfen Sie die Punktelastizität

Punktelastizität lässt sich gut überprüfen. Drücken Sie dabei mit dem Zeigefinger auf eine Stelle der Matratze und schauen Sie wie groß die Fläche ist, die sie mit herunterziehen. Je kleiner die Fläche ist, desto besser die Elastizität der Matratze und damit der Schlafkomfort sowie die Anpassungsfähigkeit zum Körper.

So wie die Matratze punktelastisch auf den Körperdruck reagiert, so entsteht dabei zwischen den Druckräumen, wie z.B. bei Seitenschläfern zwischen Schulter- und Hüftpartie eine stützende Stelle, die die Stützelastizität darstellt.

Die Tempur-Matratzen bieten dank des speziellen Schaums eine sehr hohe Punktelastizität, so z.B. Die Tempur Matratze Original 21.