Die richtige Matratze bietet Ihnen optimale Unterstützung in jeder Schlafposition

In welcher Position schlafen Sie am liebsten? Und welche Körperhaltung bietet Ihnen den größten Liegekomfort? In Bezug auf die bevorzugte Schlafposition unterscheidet man drei Schlaftypen: Seitenschläfer, Rückenschläfer und Bauchschläfer. Wenn wir diese Frage zu Beginn eines Beratungsgespräches stellen, berichten viele Kunden, sie würden auf dem Bauch schlafen. Bei genauerer Nachfrage ergibt sich aber meist eine andere Position. Denn Bauchlage bedeutet, dass man tatsächlich platt auf dem Bauch liegt.

Die meisten Menschen nehmen aber eher eine „stabile Seitenlage“ ein, also halb auf dem Bauch liegend, mit abgewinkeltem Arm und Hand in der Nähe des Kopfes sowie angewinkeltem Knie. In dieser Position ist die Wirbelsäule zwischen Schultern und Becken leicht verdreht und die Muskulatur an der Wirbelsäule wird unterschiedlich stark belastet. Zudem wird in dieser Lage der Kopf seitlich verdreht, was im Laufe der Zeit zu Verspannungen führen kann. Diese Haltung ist also nicht optimal. Doch wie finden Sie nun eine gesündere Schlafposition mit höherem Liegekomfort? Und welche Matratze ist für Ihr Schlafverhalten richtig?

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Die ideale Schlafposition für optimalen Liegekomfort

Die ideale Schlafposition nimmt der Körper ein, wenn er in SEINER Balance ist. „SEINE Balance“ bedeutet, dass z.B. jemand mit einem „Buckel“, der also vorgekrümmt steht, diese Körperform auch im Liegen abbilden sollte. Ihre korrekte Körperhaltung für den Schlaf ermitteln Sie daher in dem Sie sich gerade und bequem hinstellen, ohne sich „hängen zu lassen“.

Auswirkung einer zu festen Matratze auf die Schlafposition

Die oben erwähnte verdrehte Bauchlage („stabile Seitenlage“) ist eine Schonhaltung und wird häufig von Schlafenden eingenommen, weil alle anderen Schlafpositionen unbequemer sind. Es handelt sich also quasi um die am wenigsten unbequeme Position – was aber nicht gleichbedeutend ist mit einer ergonomisch korrekten Schlafposition.  Auch von echtem Liegekomfort ist sie weit entfernt.

Häufig ist diese Schlafposition ein Zeichen für eine zu feste Matratze. Warum? Die Erklärung: Legt man sich seitlich auf eine zu feste Matratze, in der die Schulter nicht ausreichend einsinkt, winkelt der Oberkörper ab und man liegt nicht mehr gerade. Nach einiger Zeit meldet sich der Rücken mit einer Verspannung am Drehpunkt und der Körper verändert seine Lage im Schlaf. Er dreht sich von der einen auf die andere Seite.

Dieses Spiel wiederholt sich, bis die Seitenlage zu unbequem ist – dann legt man sich auf den Rücken. Auf einer zu festen Matratze kann allerdings das Gesäß nicht einsinken. Dadurch bildet sich in der Rückenlage ein Hohlkreuz, welches nach einiger Zeit zur nächsten Verspannung führt. Also dreht man sich auf den Bauch. Liegt man in dieser Position mit dem Gesicht nach unten auf dem Kissen, fällt das Atmen deutlich schwerer und der Schläfer dreht den Kopf seitlich bis zu 90°

Das wiederum führt zu einer Verspannung – dieses Mal im Nacken. Um diese Verspannung zu minimieren, hebt man die Schulter an der Seite an. Damit die Schulter nicht wieder „herunterfällt“, stützt man sich mit dem Arm ab. Durch die Drehung im Schulterbereich zieht die Hüfte etwas nach. Um die Hüfte abzustützen winkelt man nun das Knie an – und liegt damit in der „stabilen Seitenlage“.

In dieser Position ist nun aber die Wirbelsäule durch die ungleiche Verdrehung von Schulter und Hüfte ebenfalls leicht verdreht. Der  Körper befindet sich nicht in seiner natürlichen Balance. Es ist also wichtig, eine Matratze zu finden, die Ihnen zu einer besseren Schlafposition verhilft, z.B. eine hochwertige Kaltschaummatratze.

So findet Ihr Körper seine Balance

Doch wie unterstützt eine Matratze den Körper dabei, seine Balance zu finden? Die für Sie richtige Matratze passt sich Ihrer Körperform in jeder Lage optimal an, lässt also beispielsweise Schulter und Hüfte so weit einsinken, dass diese nicht verdreht werden müssen und stützt Taille und Nacken – somit wird Ihre Wirbelsäule optimal entlastet und das sorgt für einen erholsamen Schlaf!

Die Schlafpositionen im Vergleich

Seitenschläfer

  • Verbreitung: Die Seitenlage ist die beliebteste Schlafposition.
  • Gesundheitliche Aspekte: Für den Körper ist die Seitenlage die günstigste Schlafposition, denn so verbessert sich die Atmung, der Rücken wird entlastet; die Muskeln, Bänder und Bandscheiben können so bestmöglich regenerieren. Zudem belastet diese Lage die inneren Organe am wenigsten – vorausgesetzt man hat das passende Schlafsystem gefunden, das den Körper in der Balance hält.
  • Anforderungen an die Matratze: Die Matratze benötigt ein ausreichendes Maß an Flexibilität und Elastizität. Hüfte und Schulter müssen leicht einsinken können, so dass die Wirbelsäule eine entspannte Lage einnimmt. Die Taille sollte von der Matratze ausreichend gestützt werden, da so eine unnatürliche Beugungen der Wirbelsäule verhindert wird.
  • Geeignete Matratzenarten: Generell kommt jede Matratze für Sie in Frage – eine gleichmäßige Druckverteilung ist der Schlüssel zum gesunden Schlaf! Achten Sie darauf, dass Ihre Matratze in mehrere Liegezonen unterteilt ist. Die passende Elastizität an der richtigen Stelle ermöglicht der Matratze sich Ihrer Körperform korrekt anzupassen. Ein Experte kann Ihnen dabei helfen, die für Sie optimale Matratze mit ausreichend Liegekomfort zu finden.

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Rückenschläfer

  • Verbreitung: Nach der Seitenlage ist die Rückenlage die zweit-häufigste Schlafposition.
  • Gesundheitliche Aspekte: Diese Position ist besonders Personen zu empfehlen, die ein Problem mit aufsteigender Magensäure haben. Die leicht angestellte Körperhochlagerung hilft dabei, den Reflux (Rückfluss) zu regulieren.
  • Anforderungen an die Matratze: Die Anforderungen an Matratzen sind grundsätzlich sehr ähnlich: Auch hier bewirken die Körperzonen, dass Schulter- und Gesäßbereich angemessen in die Matratze einsinken – so wird die natürliche Doppel-S-Form der Wirbelsäule unterstützt. Damit Sie Ihr Schlafsystem optimal anpassen können, sollte sich Ihre Matratze zudem für stark verstellbare Lattenroste eignen.
  • Geeignete Matratzenarten: Auch für Rückenschläfer kommt jede Matratzenart in Frage. Sie sollten sich allerdings zum konkreten Aufbau der Matratze von einem Experten beraten lassen, um so die für Sie optimalen Liegezonen zu finden.

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Bauchschläfer

  • Verbreitung: Wie oben bereits erwähnt, gibt es nur sehr wenig echte Bauchschläfer. Die meisten Menschen schlafen eher in einer stabilen Seitenlage.
  • Gesundheitliche Aspekte: Die Bauchlage ist die ungesündeste Schlafposition, da die Wirbelsäule praktisch nicht in der ergonomisch korrekten Lage von Steiß bis Hals gelagert werden kann.
  • Anforderungen an die Matratze: Die Wirbelsäule sollte selbst in der Bauchlage möglichst entspannt sein. Damit sich kein Hohlkreuz bildet, muss bei einer Matratze für Bauchschläfer der Beckenbereich fester sein. Allerdings kann keine Matratze verhindern, dass sich der Kopf in dieser Lage unnatürlich verdreht oder sich der oberer Rücken überdehnt.
  • Geeignete Matratzenarten: Auch für Bauchschläfer kommen generell alle Matratzenarten in Frage. Eine professionelle Beratung zum geeigneten Aufbau der Matratze hilft Ihnen dabei, das für Sie optimale Modell zu finden.

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Wechsel der Schlafposition durch Bewegung in der Nacht

Die Schlaftypen werden nach der bevorzugten Schlafposition bestimmt, aber natürlich verharren wir nicht durchgängig in einer Position – und das ist gut so, denn Bewegung ist selbst in der Nacht wichtig! Sie sorgt dafür, dass sich die Muskulatur lockern kann und sich die Bänder entspannen. Zudem saugen sich nachts die Bandscheiben wieder mit Flüssigkeit aus dem umliegenden Gewebe voll, um für die Belastungen des Tages gewappnet zu sein. Es reichen bereits kleine Bewegungen aus, um diese körperliche Regeneration zu fördern. Wirft man sich nachts ständig von der linken auf die rechte Seite, ist dieser unruhige Schlaf oft auf eine falsche oder unpassenden Schlafunterlage zurückzuführen.