Die richtige Matratze schafft Abhilfe bei nächtlichem Schwitzen

Wir wissen es alle aus dem Sport: Um Transpiration zu regulieren, muss Feuchtigkeit weggeleitet oder von den Fasern aufgenommen werden. Das gilt auch für die Transpiration in der Nacht. Der Aufbau einer Matratze und deren Materialien sowie der Matratzenbezug müssen eine solche Regulation zulassen. Mitunter ist auch eine feuchtigkeitsregulierende Matratzenauflage sinnvoll. Wenn Sie zu stärkerer Transpiration neigen, dann sollten Sie das bei der Wahl Ihrer Matratze berücksichtigen. Doch worauf kommt es bei Matratze und Bezug an?

Warum schwitzt man nachts?

Schwitzen hilft dem Körper dabei sich abzukühlen. Ein gewisses Maß an Transpiration ist daher nachts völlig normal. Sollten Sie verstärkt schwitzen, kann dies ganz unterschiedliche Gründe haben. So gibt es eine erbliche Veranlagung zum übermäßigen Schwitzen, die sogenannte Hyperhidrose. Zudem kann die Einnahme von Medikamenten den Grad der Transpiration beeinflussen. Oft liegt es aber auch einfach an den äußeren Gegebenheiten: Die Decke ist zu dick, oder Materialien wie etwa der Matratzenbezug verhindern den Temperatur- und Feuchtigkeitsausgleich.

Die empfohlene Zimmertemperatur im Schlafzimmer beträgt zwischen 15° und 18° Celsius. In der Betthöhle, dem Bereich zwischen Zudecke und Matratze, sollte im Idealfall eine Temperatur von 35° Celsius herrschen. Das ist zum einen eine angenehme Temperatur zum Schlafen, zum anderen sichert ein Temperaturunterschied von 15°-20°C zwischen Betthöhle und Umgebung den Feuchtigkeitsausgleich. Ist dieser Unterschied zu gering, kann die Feuchtigkeit nur verlangsamt abtransportiert werden und wir fühlen uns schnell verschwitzt. Für ein angenehmes Schlafklima sorgen z.B. hochwertige Schurwolldecken.

Die richtige Wahl von Matratze und Matratzenbezug

Ist die Decke zu dick, wird der Körper zu stark isoliert und die Ablüftung verlangsamt – auch dann nimmt der oder die Schlafende die Feuchtigkeit stärker wahr. Unter Umständen kommt es so zu einem Wärmestau. Wenn die Materialien um Sie herum, also Decke und Matratze, die Feuchtigkeit nicht durchlassen, kann ein Wärmestau entstehen. Um die Feuchtigkeit zu regulieren, empfehlen sich Naturhaare wie Schurwolle und Kamelhaar. Selbst wenn sie relativ viel Flüssigkeit aufnehmen müssen, fühlen sie sich nicht klamm an. Diese Materialien werden bei der Herstellung von Decken und auch Matratzenbezügen verwendet. Pflege und Reinigung von Naturmaterialien sind allerdings aufwendiger, das sollten Sie bei der Wahl des Bezuges abwägen.

Ein waschbarer Matratzenbezug hat den klaren Vorteil, dass Sie diesen einfach selbst regelmäßig reinigen können. Allerdings müssen Sie hier auf die Materialzusammensetzung achten. Waschbare Bezüge bestehen in aller Regel aus Polyester, der die Feuchtigkeit nur als Tropfen transportiert und nicht die feuchte Luft reguliert. Matratzenbezüge aus Tencel, Modal oder Lyocell regulieren nicht nur die Feuchtigkeit angemessen, sondern erweisen sich zudem als flexibler als beispielsweise Baumwolle und erlauben der Matratze, sich den Bewegungen des Schlafenden besser anzupassen.

Die Matratze selbst sollte möglichst luftdurchlässig sein, um so die Feuchtigkeit besser wieder abgeben zu können. Daher empfehlen sich für stark schwitzende Personen Matratzen mit Federkern, aber auch Matratzenarten aus einem atmungsaktiven Material wie Naturlatex.

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Offenes Fenster im Schlafzimmer!?

Viele Menschen versuchen das nächtliche Schwitzen durch geöffnete Fenster zu regulieren, allerdings ist das aus rein energetischer Sicht gerade im Winter unsinnig: Ein ständig geöffnetes Fenster führt dazu, dass das Mauerwerk im Zimmer auskühlt, was zu Kondenswasser- und im Extremfall sogar zu Schimmelbildung führen kann. Das Aufheizen dieser kalten Wände verursacht nicht nur zusätzliche Kosten, sondern fällt mit fallenden Temperaturen immer schwerer (Erkältungsgefahr!). Deshalb empfiehlt es sich durch Stoßlüften die Feuchtigkeit aus dem Schlafzimmer zu vertreiben. Hier wird nur die warme, mit Feuchtigkeit angereicherte Luft „rausgepustet“ und durch kalte und trockene Luft ausgetauscht. Diese kalte Luft auf die normale Zimmertemperatur aufzuwärmen, ist letztlich weniger heiz-intensiv.